Da wir nicht Fußball spielen, waren in der Vergangenheit die Presseveröffentlichungen sehr dünn gesät. (... diese Spitze musste mal sein, sorry...)
In diesem Jahr ist es uns gelungen, das Interesse an unserer Veranstaltung bei den Journalisten der OTZ und TLZ zu gewinnen und so gab es bisher 2 Artikel und kurz vor der Veranstaltung wird es noch ein Interview zum 25. Jubiläum mit Helga Hohmann und Lothar Seifarth geben. Jena-TV hatte sich für unser Jubiläum interessiert aber dann doch wieder abgesagt.
OTZ vom 08.05.2010 und vom 10.05.2010 - hier als pdf
Und hier ein Filmbericht, der am 19. Mai 2010 im Jena-TV gezeigt wurde und über die Doktoranden und Studenten berichtet, die für die Sepsishilfe wandern werden. (Wir als Veranstalter müssen dazu allerdings nochmals darauf hinweisen, dass unsere Veranstaltung eine Wanderung und kein Lauf.)
Artikel in der TLZ vom 26.05.2010 von Thomas Stridde:
Artikel in der OTZ vom 26.05.2010:
Artikel in der OTZ vom 27.05.2010:
Mit Rucksack und Stirmlampe rund um Jena Laden ein zur 100-Kilometer-Wanderung rund um Jena: Helga Hohmann (links) und Lothar Seifarth
Wenn Lothar Seifarth (69) über die Langstreckenwanderung Horizontale Rund um Jena spricht, ist er kaum zu stoppen. Gernot Herrmann und ich brachten die Idee damals aus Liberec mit. Es hat zwar einige Zeit gedauert, doch 1986 war es soweit. 16 ausgewählte Sportler waren bei der ersten Wanderung dabei", sagte der rüstige Senior, der bis 2005 Gesamtleiter war.
Morgen 18 Uhr startet die 25. Auflage der Ultra-Wanderung.
Lothar Seifarth könnte sich eigentlich genüsslich zurücklehnen, doch den Erfinder der Wanderung treibt der Ehrgeiz an. "Es hat sich viel verändert, heute haben wir alle 20 Kilometer einen Verpflegungspunkt eingerichtet. Früher haben die Wanderer ihre Verpflegung in Rucksäcken transportiert. Damals sind sie in der Nacht mit der Taschenlampe in der Hand gelaufen. Heute tragen sie Stirnlampen."
Das Starterfeld für die 100 Kilometer ist mit 850 Leuten längst ausgebucht und das seit Anfang Mai. Aus ganz Deutschland kommen die Wanderer. Auf der Warteliste stehen 160 weitere Namen.
Das war Anfang der 1990er Jahre ganz anders. Da drohte der Wanderung das Aus. Bis auf 31 Teilnehmer schrumpfte das Feld zusammen. Und Seifarth erlebte auch die Hitzeschlacht 1998 mit. "Da gabs Temperaturen von 30 Grad Celsius. Das war Wahnsinn." Als Regenwanderung oder Schlammschlacht ging die Auflage 2004 ein. "Da starteten einige mit Sandalen. Im Ziel haben wir die Leute kaum erkannt. Sie waren am gesamten Körper beschmiert."
Immer an seiner Seite ist Lebensgefährtin Helga Hohmann (73). "Wir haben uns beim Kreistreffen der Wanderer 1984 gesehen", sagt Helga Hohmann. Gemeinsam planten sie die Strecken mit Schrittzähler, Zirkel und Karte.
Helga Hohmann ist die Leiterin für die Sportwanderung über 35 Kilometer. Diese beginnt am Sonnabend von 7 bis 8 Uhr. Die Veranstalter, die Mitglieder der SG Carl Zeiss Jena-Süd und der Wohnsportgemeinschaft Lobeda, rechnen mit 450 Teilnehmern.
Voll des Lobes ist Gesamtleiterin Inge Meinig. "Wir haben einen Stab von 120 Helfern, Lothar und Helga gehören dazu. Alle sind mit viel Liebe dabei. Sie kümmern sich rührig um die Wanderer. Das macht den Erfolg aus", so Meinig.
Im April gab es die Festveranstaltung. Lothar Seifarth und Helga Hohmann wurden für ihr Lebenswerk mit der Guts-Muths-Medaille in Bronze bzw. Gold geehrt.
"Natürlich haben wir uns gefreut, die Medaillen hätten aber auch andere Helfer verdient", meinte Seifarth.